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Haarausfall

Haarprobleme können vielfältige Ursachen haben


Haarprobleme entstehen nicht im Haar, sondern in der Kopfhaut!

Körperlicher und/oder psychischer Stress, genetische Veranlagung, hormonelle Veränderungen, Nährstoffmangel, Rauchen oder Schlafmangel – es gibt viele mögliche Auslöser für Haarprobleme. Diese stören das physiologische Gleichgewicht der Kopfhaut und können die Funktion der Haarwurzelzellen beeinträchtigen. Dadurch wird der Wachstumszyklus der Haare zeitweise oder dauerhaft gestört. Die Folge: Die Haare werden zunehmend dünner bzw. fallen vermehrt aus.

Hier einige der häufigsten Arten des Haarausfalls*

Diffuser Haarausfall (diffuse Alopezie)

Beim diffusen Haarausfall gehen die Haare, im Gegensatz zum anlagebedingten Haarausfall, nicht nur an bestimmten Stellen aus. Die Haarfollikel werden in der Wachstumsphase aus unterschiedlichen Gründen geschädigt und erreichen deshalb schneller die Ruhephase. Dadurch werden die Haare insgesamt immer weniger und dünnen gleichmäßig aus. Begünstigt wird der Haarausfall unter anderem durch die Einnahme bestimmter Medikamente, und durch Infektionskrankheiten, wie zum Beispiel Scharlach, schwere Grippen oder Typhus. Bei Frauen, die an einer diffusen Alopezie leiden, gehören Hormonumstellungen durch die Schwangerschaft, das Absetzen der Pille oder durch die Wechseljahre zu den häufigsten Ursachen.

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Anlagebedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie)

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Die Androgenetische Alopezie ist die häufigste Ursache für Haarausfall bei Männern und Frauen. Von ihm sind etwa 70 Prozent aller Männer und 30 Prozent der Frauen betroffen.  Dabei sind die Haarwurzeln gegenüber dem körpereigenen Botenstoff Dihydrotestosteron (DHT) empfindlich. DHT wird in der Kopfhaut aus dem Geschlechtshormon Testosteron gebildet. Das DHT dockt an bestimmte Rezeptoren der Haarwurzeln an und führt zur Rückbildung von Blutgefäßen, die für die Haarwurzelversorgung wichtig sind. Dadurch wird die Anagenphase (Wachstumsphase) der Haare nach und nach immer kürzer und auch die Follikel schrumpfen immer mehr. Im Endeffekt werden nur noch dünne, kaum sichtbare und kurze Vellushaare (Wollhaare) gebildet. Diese bleiben entweder bestehen oder können letzten Endes auch noch ausfallen. Neue Haare werden dann nicht mehr gebildet.


Der kreisrunde Haarausfall

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Die exakten Ursachen für diesen typischen Haarausfall sind immer noch nicht ganz geklärt. Wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass der kreisrunde Haarausfall (Alopecia areata) aufgrund einer Störung des Immunsystems auftreten kann. Dabei handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit. Die körpereigenen Abwehrzellen greifen fälschlicherweise die Haarwurzeln an und somit wird das Wachstum der Haare gestoppt. Dies löst eine Entzündung aus und es kommt dann zu Haarausfall. Hier ist eine ärztliche Behandlung notwendig.

*PHYTO HAIR BOOSTER Tonikum zur Anwendung bei diffusem, nicht krankheitsbedingtem Haarausfall